Trauerarbeit


Trauer heißt auch gleich körperliche Schwerstarbeit. Entscheidet man sich dafür die Trauerarbeit zu leisten, was ich für jeden hoffe, so bewältigt man wohl eine der schwersten Aufgaben im Leben. All der Schmerz kostet jegliche Energie. Das Leben geht so oder so weiter, aber wir müssen entscheiden wie wir weiterleben möchten. Wir können uns für das Leben entscheiden und den Weg einschlagen.

Sicherlich kann man es sich nicht vorstellen, wenn gerade das eigene Kind gegangen ist, das je wieder die Sonne scheint. Egal welchen Weg man geht und ob er von anderen verstanden wird, wichtig ist nur das er hilft. Leider gibt es kein Patentrezept, wie oder welcher Weg der Richtige ist, jeder muß seinen eigenen Weg finden. Doch weiß ich sicher die Trauer sollte gelebt werden und nicht in eine Schublade verschwinden. Unsere Kinder hätten auch nicht gewollt, das wir unser Leben nicht ausleben.

Ich kann allen nur Mut zusprechen den harten Weg der Trauerarbeit zu gehen, ganz egal wie steinig, holprig und schmerzlich sie sein wird. Eines Tages ist die Sonne wieder da, sie dringt wieder ins Herz vor. Und auch, wenn das Leben nicht mehr so ist wie früher, so bekommt es wieder einen Sinn und wird lebenswert.



Ich wünsche Euch Kraft und Mut.
Ich wünsche Euch, Euren Weg zu finden.
Ich wünsche Euch liebe Menschen die Euch tragen.
Ich wünsche Euch ganz einfach, die Entscheidung zur Trauerarbeit.


(siehe auch Selbsthilfegruppen usw.)




  • Ehrenamtliche Arbeit in einem Kinderhospiz, Kinderkrankenhaus oder in Großfamilien Familien die Hilfe benötigen usw.

  • Bücher über Trauer lesen (siehe unter Literaturliste)

  • Das Erlebte aufschreiben Vielleicht wird es ja ein Buch oder Vielleicht auch ein liebevoll gestaltete Homepage.

  • Selbsthilfegruppen aufsuchen

  • Im Internet Foren und Chats zum Thema Trauer/verwaiste Eltern besuchen.